Presseinformation: Usability Award Jury 2014

01.07.14

Berlin, 1.7.2014.
Wettbewerb – Design – Nutzerorientierung
IDZ präsentiert die Wettbewerbsjury 2014

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Für den Usability Award Wettbewerb 2014 hat das IDZ eine Jury aus fünf namhaften Design- und Usability-Experten zusammengestellt. Die Jury ist das Herzstück des Awards. Die unabhängigen Experten garantieren durch ihre langjährige Erfahrung und Expertise die hohe Qualität des Wettbewerbs. Die unterschiedlichen Kompetenzen und Spezialisierungen der Jurymitglieder stellen eine ausgewogene Bewertung der Wettbewerbsbeiträge unter den Aspekten Designqualität und Nutzerfreundlichkeit sicher.

Der Usability Award 2014
Das Internationale Design Zentrum Berlin (IDZ) verleiht in diesem Jahr erstmalig den Usability Award im Rahmen der IFA (5.-10.9.2014). Der Usability Award kürt Produkte, die in den Bereichen Nutzerorientierung, Design und Innovationskraft Maßstäbe setzen. Alle nominierten Produkte werden in einer Sonderausstellung auf der IFA präsentiert.
Der Award wird in sechs Produktkategorien vergeben: Home Environment; Audio, Hi-Fi & Car Media;  Hardware, Media & Networks; Telecommunication; Medical Care & Life Science; Home & Mobile Electronics. Die eingereichten Produkte werden nach klaren, praxisnahen Maßstäben bewertet. Die Jury beurteilt jedes Produkt entsprechend einer Kriterienkatalog für Nutzerfreundlichkeit und Designqualität.

Die Jury des Wettbewerbes
Um eine Bewertung aus möglichst unterschiedlichen Blickpunkten zu gewährleisten, wurde bei der Jurybesetzung auch auf heterogene berufliche Hintergründe geachtet. So können die Jurymitglieder Produkte und Systemlösungen sowohl aus der Sichtweise international agierender Konzerne wie der Deutschen Bahn oder Volkswagen Design beurteilen, wie auch aus dem Blickwinkel hochkarätiger Design- und Strategie-Büros wie designaffairs, YOUSE oder use: Identity and Design, die für wechselnde internationale Kunden tätig sind. Die Juroren sind zur Stimmenthaltung verpflichtet, wenn ein Produkt bewertet wird, an deren Entwicklung sie selbst mittelbar oder unmittelbar beteiligt waren.

Die Jury Mitglieder 2014 sind:

Prof. Birgit Weller
Professorin HTW Berlin, Geschäftsführerin use: Identity and Design Network
Expertin für Universal Design
Birgit Weller ist Produktdesignerin. Nach ihrem Diplom an der Kunsthochschule Berlin in 1985 arbeitete sie zunächst als Designerin bei LEW/AEG/Bombardier Transportation. Seitdem ist sie in den Bereichen Transportation-, Investitions- und Konsumgüterdesign, Ausstellungsgestaltung und strategische Designberatung für weltweit agierende Unternehmen tätig, u.a. in Indien, Frankreich, Finnland, China, Kuba, Kanada und den Niederlanden. Birgit Weller ist seit 1994 Professorin für Industrial Design in Hannover, seit 2012 an der HTW Berlin. Seit 2009 ist sie Gastprofessorin am NID Indien. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. Entwurfsmethodik sowie Universal Design Thinking im interkulturellen Kontext. Birgit Weller ist Mitglied im internationalen Netzwerk INAREA und Mitbegründerin des Berliner Büros use: identity and design network. Seit 2002 ist Birgit Weller im Vorstand des Internationalen Designzentrums Berlin vertreten.

Claude Toussaint
Geschäftsführer, designaffairs GmbH München
Experte für Usability und User Interface Design
Nach seinem Ingenieur-Studium in Aachen und Hamburg absolvierte Claude Toussaint ein Design-Aufbaustudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Claude Toussaint arbeitet seit 1999 bei der designaffairs GmbH und hat dort den Bereich Interface Design aufgebaut. Seit März 2007 ist er einer der vier Inhaber und Geschäftsführer der designaffairs GmbH. Er leitet das interdisziplinäre Interface-Team und betreute Projekte für Kunden wie Porsche, MAN, Opel, Siemens, Bosch, Datev oder RWE. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer ist er regelmäßig als Gastdozent an der HTA Luzern und als Referent auf internationalen Kongressen tätig. Claude Toussaint veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu User Interface Design in Zeitschriften und Buchbeiträgen.

Karsten Henze
Leiter CI/CD und Kreation, DB Mobility Logistics AG
Experte für Corporate Design
Karsten Henze studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der HdK in Berlin (heute Universität der Künste) und war zunächst als Berater bei der Siemens AG tätig (Investitionsgüter- und Unternehmenskommunikation, Corporate Design). Als Designmanager bei MetaDesign, Deutschlands führender Agentur für CD/CI und Branding betreute er komplexe Corporate-Design-Projekte (u.a. BVG, Volkswagen AG, Flughafen Düsseldorf). Als Account Director der Pixelpark AG verantwortete er den Bereich Einzelhandel (Kommunikations- und e-Commerce Lösungen). Seit 2001 ist Henze als Leiter Corporate Design/Corporate Identity bei der Deutschen Bahn AG für das weltweite Erscheinungsbild des Konzerns und seit Februar 2007 auch für den Bereich Kreation verantwortlich – von der Umsetzung der Markenarchitektur, über die Erstellung von Kommunikationsmedien bis zum Fahrzeugdesign im Außen- und Innenbereich in allen Designsparten. Karsten Henze ist seit 2006 Vorsitzender des Vorstands des IDZ und hält einen Lehrauftrag für Innovations- und Projektmanagement an der HTW Berlin. Er lebt und arbeitet in Berlin und Frankfurt.

Peter Wouda
Leiter Exterieur Design, Volkswagen Design Center Potsdam
Experte für Industriedesign
Peter Wouda studierte Transportation Design in Pforzheim und London. Seit seinem Abschluss am Royal College of Art in London 1996 arbeitet er als Designer für den Volkswagen Konzern. Peter Wouda begann seine Karriere im Volkswagen Design in Wolfsburg, bevor er zur Konzernmarke Skoda wechselte. Bei dem tschechischen Automobilhersteller war er von 2000 bis 2006 verantwortlich für das Exterior Design. Unter seiner Leitung entstanden die Karosserien der zweiten Generation der Modelle Octavia, Fabia und Roomster sowie die Studien Tudor, Roomster und Yeti. Seit 2007 leitet Peter Wouda das Exterior Design im Volkswagen Design Center Potsdam bei Berlin. Mit seinem internationalen Designteam entwickelt er Entwürfe für Serienfahrzeuge und Studien für Volkswagen (darunter das Modell XL1)  sowie andere Konzernmarken wie Audi, Skoda, Porsche, Bugatti und Ducati.

Dr.-Ing. Sebastian Glende
Geschäftsführer, YOUSE GmbH Berlin
Experte für Nutzerorientierung und Usability
Sebastian Glende beschäftigt sich seit Jahren mit innovativen Ansätzen der Nutzereinbindung. Er forschte und arbeitete an der TU Berlin und an der Victoria University of Wellington, Neuseeland. In diesem Rahmen unterstützte er eine Vielzahl von Produkt- und Dienstleistungs­­entwicklungen und baute die Senior Research Group mit auf. 2009 gründete er mit Dr. Christoph Nedopil die Firma YOUSE, die Endnutzer professionell in Innovationsprozesse einbindet und damit neue Produkte und Services einfach und funktionell gestalten hilft.  Herr Glende war und ist in vielen Funktionen aktiv, u.a. in der International Ergonomics Association, der Innovationspartnerschaft von BMBF und VDE sowie im Expertenkreis „Vernetztes Leben“ der TSB. Er gewann u.a. den Studienpreis der Körberstiftung und den Businessplanwettbewerb Berlin-Brandenburg. Bei YOUSE widmet er sich in erster Linie der Entwicklung und Durchführung nationaler und internationaler Forschungsprojekte sowie der inhaltlichen Weiterentwicklung der User Integration. Als Geschäftsführer kümmert er sich außerdem um den Ausbau von Kooperationen sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Partner des Usability Award 2014
Kooperationspartner: IFA Berlin | Messe Berlin Medienpartner: H.O.M.E. | Curve
Netzwerkpartner: Interaction Design Foundation

IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e.V.
Designqualität schafft Werte
Veranstalter des Usability Award ist die IDZ Designpartner Berlin GmbH, eine Gesellschaft des Internationalen Design Zentrums Berlin e. V. (IDZ). Seit 2008 realisiert das IDZ im Rahmen der IFA alljährliche Sonderausstellungen zu Design und Usability. Das IDZ widmet sich seit seiner Gründung 1968 als mitgliederbasierte Organisation der Designförderung. Im Auftrag von Unternehmen und Politik führt das IDZ Projekte und Veranstaltungen zu aktuellen und zukünftigen Fragestellungen im Design durch und stärkt dadurch das Designbewusstsein in der Wirtschaft, unter Nutzern und politischen Entscheidungsträgern.